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Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen
Der Unterschied liegt einerseits in der Ausbildung, andererseits in der praktischen Arbeit.Klinische Psycholog*innen studieren Psychologie und absolvieren anschließend eine umfassende postgraduale Fachausbildung mit Theorie, Praxis, Supervision und Selbsterfahrung. Für die selbstständige Berufsausübung müssen sie in die Berufsliste des Gesundheitsministeriums eingetragen sein und sich regelmäßig verpflichtend fortbilden.In der Praxis arbeiten sie mit wissenschaftlich fundierten Methoden, etwa mit klinisch-psychologischer Diagnostik und individuell abgestimmten Interventionen.Psychotherapeut*innen durchlaufen eine eigenständige Psychotherapieausbildung. Ein Psychologiestudium ist dafür nicht grundsätzlich erforderlich. Im bisherigen Ausbildungsmodell erfolgte die Spezialisierung in einer anerkannten psychotherapeutischen Methode, beispielsweise Verhaltenstherapie, systemischer Therapie. In der Praxis orientieren sie sich an ihrem psychotherapeutischen Ansatz und passen die Behandlung an die jeweilige Person an.Beide Berufsgruppen behandeln psychische Erkrankungen – mit unterschiedlichen Ausbildungswegen und teilweise unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten.
Die klinisch-psychologische Behandlung – auch psychologische Therapie genannt – ist eine wissenschaftlich fundierte Behandlung psychischer Beschwerden und Erkrankungen durch Klinische Psycholog*innen. Sie kann auch bei Lebenskrisen (z.B. Trennungen, Erhalt einer Diagnose, Tod einer nahestehenden Person, Arbeitsplatzverlust, Ehekrisen uä.), belastenden Erfahrungen (z.B. toxische Beziehungserfahrungen, Mobbing am Arbeitsplatz, Erziehungsherausforderungen uä.) oder psychischen Belastungen im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen (z.B. Endometriose, Wechseljahre, ME/CFS uä.) unterstützen.Zu Beginn klären wir gemeinsam dein Anliegen und erarbeiten passende Ziele. Je nach Situation kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Die Behandlung wird individuell auf dich, deine Bedürfnisse und deine Lebenssituation abgestimmt.In Österreich ist die klinisch-psychologische Behandlung eine eigenständige, gesetzlich geregelte Gesundheitsleistung. Sie wird von Klinischen Psycholog*innen mit entsprechender Berufsberechtigung durchgeführt. Weitere Informationen zur klinisch-psychologischen Behandlung und Psychologischen Therapie findest du beim Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP):Informationen des BÖP zur klinisch-psychologischen Behandlung
Kostenzuschuss durch die Krankenkassen ist möglich.Voraussetzung ist das Vorliegen einer psychischen Erkrankung bzw. Befindungsstörung im sozialversicherungsrechtlichen Sinn, z. B. Depressionen oder Ängste – auch im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen oder deren Behandlung.Ärztliche Untersuchung
Spätestens vor der 2. klinisch-psychologischen Behandlung muss eine ärztliche Untersuchung erfolgt sein und eine ärztliche Bestätigung vorliegen, um mögliche körperliche Ursachen der psychischen Beschwerden abzuklären.Behandlung & Einreichung
Die behandelte Person vereinbart einen Termin bei einer Klinischen Psychologin und reicht anschließend Honorarnote und ärztliche Bestätigung bei der Sozialversicherung ein.Ab der 11. Behandlungseinheit ist eine Bewilligung des Krankenversicherungsträgers erforderlich.Selbstverständlich unterstütze ich die Klient*innen bei den organisatorischen Schritten rund um den Kostenzuschuss.Frag auch bei deiner privaten Krankenkasse nach - abhängig von deinem Versicherungsschutz sind auch psychologische Leistungen inkludiert.Für Selbständige ist es möglich Honorarnoten für den Gesundheitshunderter einzureichen.https://www.boep.or.at/psychologische-behandlung/asvg-informationen
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